Forschung

Der aktivplus e.V. beteiligt sich regelmäßig an Forschungsprojekten.

Überblick der aktivplus-Forschungsprojekte

Das Projekt wurde von der EU-Inititative „Climate KIC“ gefördert. Ziel war es einen Prototypen für ein erschwingliches und einfaches Monitoring-System für Wohngebäude zu entwickeln. Das Projekt hat spannende Erkenntnisse für das aktivplus-Prinzip hervorgebracht. Ein interdisziplinäres Team aus Ingenieur-Wissenschaftlern der DTU Technical University of Denmark, Wirtschaftswissenschaftlern der Goethe Universität Frankfurt, Sozialwissenschaftlern der Humboldt Universität Berlin, sowie Architekten von DGJ Architekten und aktivplus e.V., Programmierern von Beibob Medienfreunde Darmstadt und dem Industriepartner VELUX, hat innerhalb eines Jahres ein prototypisches Konzept für den sogenannten „Building Monitor“entwickelt.

Das System soll nicht nur einfache und bezahlbare Möglichkeiten bieten technische Messungen im eigenen Zuhause vorzunehmen, sondern auch durch ein webbasiertes Programm Transparenz für den Nutzer schaffen und ihm Feedback zu Wohngesundheit und Komfort geben.
Außerdem soll der Nutzer mittels Online-Fragebogen ebenfalls die Möglichkeit haben Feedback über sein Wohlbefinden im Wohnraum an das System zurückzugeben.

Hierzu wurden in enger Zusammenarbeit aller Partner Rechenkerne und Algorithmen entwickelt. Diese erlauben Messungen (Temperatur, CO2, Luftfeuchte) und Eingaben (Energieverbräuche, Komfortbefragung) automatisiert auszuwerten. Außerdem wurde eine ausgiebige sozialwissenschaftliche Forschung angestellt, welche Anforderungen der Nutzer an ein solches System stellt, damit es eine nachhaltige Nutzung erfährt. Aus wirtschaftlicher Sicht wurde die Akzeptanz und die Nachfrage am Markt analysiert.

Das Projekt ist im Rahmen des „Pathfinder“-Programms der EU-Initiative Climate KIC entstanden und versteht sich als Konzeptstadium eines weiterzuführenden Projekts.

Den ausführlichen Forschungsbericht in englischer Sprache, können Sie hier herunterladen:
>> Final Report Building Monitor

Forschungsprojekt zur Entwicklung von Methoden zur Erfassung und Bewertung von Nutzerzufriedenheit und Gebäudeperformance 

Gebäude sind nicht nur technische Einrichtungen, sondern das Lebensumfeld von Menschen. Die Interaktion zwischen Gebäude und Mensch lässt sich deswegen nicht allein über quantitative und bauphysikalische Merkmale beschreiben. Ziel dieses Projekts ist es, objektive und subjektive Methoden zur Beschreibung von Nutzerkomfort, Well-being und energetischer Performance mittels einer Studie anhand verschiedener Wohngebäuden zu vergleichen und zu verbinden. Hierzu wird ein allgemein anwendbares Messinstrument entwickelt, das sich auf den Vergleich der Nutzer-Bewertungen mit dem berechneten und in den Gebäuden gemessenen Innenraumklima stützt.

Weitere Informationen finden Sie hier.